Verein für Obstbau, Garten und Landschaft Linsenhofen e.V.
Verein für Obstbau, Garten und Landschaft Linsenhofen e.V.

Sortenbestimmung und Schnittunterweisung – 12.11.2022

 

Der Verein für Obstbau, Garten und Landschaft Linsenhofen e.V, hatte Markus Zehnder und Dr. Walter Hartmann zu Gast in Linsenhofen. Sortenbestimmung und Schnittunterweisung waren das Thema des Samstagnachmittags.

 

Der Andrang war trotz des späten Termins groß. Es ist jetzt schon fast Mitte November und die Apfelsorten sind bereits alle geerntet. Gemeinsam konnten Markus Zehnder und Dr. Walter Hartmann so manchem Apfel den Namen entlocken. Anhand der Kriterien: Fruchtform, Fruchtgröße, Fruchtfarbe, Kelch- und Kernhausbeschaffenheit aber auch dem Geschmack war die Zuordnung nicht immer einfach, denn 2022 ist ein besonderes Jahr. Durch den warmen Sommer sind viele Sorten im Geschmack und der Farbe anders als in durchschnittlichen Jahren. Doch das war den beiden Experten von bereits vergangenen Sortenbestimmungen zu denen sie während der Erntezeit eingeladen werden bekannt und dadurch konnte auch die gesammelte Erfahrung des Erntejahres 2022 mit einfließen.

 

Innerhalb kürzester Zeit konnte so ein um den anderen Apfel unter die Lupe genommen werden und mit Hilfe des Buches „Farbatlas Obstsorten“ von und mit Walter Hartmann verfasst, bestimmt werden.

 

Markus Zehnder konnte an diesem Tag zudem als Obstbaumschnittreferent gewonnen werden. Bereits im Jahre 2020 hat er begonnen einen großkronigen Apfelbaum einem grundlegenden Wiederaufbau zu unterziehen. Nach der zwei jährigen Pause kehrte er an den Baum zurück und verfeinerte die Arbeit.

 

Dank der gezielt eingesetzten Schnitte von 2020 wurde der Baum nicht zu sehr zum Wachstum angeregt, sodass die weitere Auslichtung der Krone und die Entfernung einiger Wassertriebe auch hier recht schnell eine sichtbare Änderung der Kronenstruktur ergab.

 

Ein stabiles Astgerüst, Licht in der Krone und aus Erkenntnissen der letzten Sommer: Beschattung des Holzes. Das waren die Kriterien mit denen Markus Zehnder die Baumansprache begann. Durch die warmen Temperaturen wird es immer wichtiger die Rinde und Äste vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Spannungen und Risse sind die Folge die Eintrittsöffnungen für Krankheiten schaffen.

 

Daher darf es kein Widerspruch sein eine lichte Krone zu schaffen die zum anderen beschattet. Ziel ist eine luftdurchströmte Krone zu bilden die warme Stauzonen ausschließt und die Stammmitte und Leitäste nicht kahl zu schneiden. Bewusst kleines Holz stehen lassen das mit dem Laub den Hauptast beschattet.

 

All die Informationen sorgten beim gemütlichen Ausklang bei Roten vom Grill und warmen Getränken für ausreichend Gesprächsstoff an einem der aussichtsreichsten Orte auf dem Gebiet rund um Linsenhofen, der Lutherlinde unweit des Sportgeländes auf der Egart.

 

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